Was sollen wir anziehen?

Hallo liebe Kunden! Anbei ein paar Ratschläge für Kleidung, die bei meiner Art zu fotografieren am Besten zur Geltung kommt.
Gerne stehe ich Ihnen bei weiteren Fragen zur Verfügung oder berate Sie über Whatsapp zur Outfitwahl.

 


Schwangerschafts- und Babybauchfotografien

 

Babybauchshooting im Winter

Babybauchshooting im Winter

 

Obenrum ein schlichtes Top in freundlichen, möglichst hellen Farben (hebt sich gut vom Hintergrund ab). Enganliegende Tops betonen den Babybauch besser. Nicht so gut sind Babydolls, da sie den Bauch verdecken und bei Posen mit dem Bauch unschöne Falten werfen können. Schmeichelnd und locker wirken lässig fallende Cardigans oder Strickoberteile, die die Schultern bedecken und in die sie sich einkuscheln können.

Farben, die für meine Shootings je nach Location suboptimal sein könnten: dunkelgrün, dunkelblau. Sprechen Sie mich an, wenn Sie unsicher sind!

Schmuck: überlange Ketten, gerne etwas mit persönlicher Bedeutung. Auffällige Uhren wirken manchmal störend.

Untenrum: Jeans, geht auch mit offenem Knopf, oder Schwangerschaftshosen im Denimlook  oder bequeme Stoffhose oder eine Leggings.

Bequemer Rock oder Babybauch-Kleid bei warmem Wetter.

Bequeme, wetterfeste Schuhe (ausser, sie möchten ganz bestimmte Schuhe zu einem Outfit. Nehmen sie dennoch bequeme Schuhe zum herumlaufen mit).

Sind auch Aufnahmen vom nackten Babybauch gewünscht? Dann nicht nur ein Kleid einpacken, sondern auch eine Kombi Top + Hose denken. Tops können hochgeschoben werden, auf Wunsch sind natürlich auch Aufnahmen in Dessous oder nackt mit bedecktem Oberkörper möglich.

Accessoires: Müssen nicht sein! Wenn Sie aber möchten, bringen Sie etwas mit und geben Sie mir vorher zur Planung kurz Bescheid. Babyschuhe, Plüschtierchen, Maßband, Ultraschallbild, Schnulli, Namen des Babys auf Bauch, Tafel mit Namen des Kindes, Babykleidung, Wäscheleine o.ä.

 

Hier finden Sie einen ausführlichen Blogartikel zum Thema mit Tipps und Links: >Leitfaden Kleiderwahl Babybauchshooting

 

 


 

Kleidung bei Neugeborenfotos

Neugeborenes Mädchen mit "Engelslächeln"

Neugeborenes Mädchen mit „Engelslächeln“

  • Am schönsten finde ich Neugeborene so, wie sie geboren wurden. Nackt, in weiche Deckchen oder Schals gehüllt, in den Armen der Eltern.
  • Mützchen, wenn das Baby es toleriert (ich bringe gerne auf Wunsch etwas mit) und wenn es ihnen gefällt.
  • Die frischgebackene Mama darf gerne ein weisses oder graues Tank-Top oder Spaghetti-Trägertop tragen.Cremefarben oder in Pastelltönen. Je schlichter, je besser, so lenkt nichts vom wesentlichen ab.
  • Der frischgebackene Papa ein dazu passendes weisses oder helles Shirt. Vielleicht auch ein Bild mit nacktem Oberkörper und Baby im Arm? Bei Fotos mit dunklem Hintergrund ein schwarze Shirt. Tattoos und trainierte Muskelpartien dürfen sichtbar sein – ein schöner Kontrast zur Zartheit des Kindes.
  • Flecken bitte einkalkulieren! Sowohl der Boden als auch ihre Kleidung könnten etwas „abbekommen“ (und auch ihre Fotografin). Das ist bei Neugeborenenshootings normal und kommt fast jedesmal vor. Vielleicht daher nicht die teuerste Seidenbluse für die Fotos auswählen und bei sehr empfindlichen (Teppich-)Böden an ausgelegte Handtücher denken.
  • Mehr Infos zur Ablauf und Vorbereitungen finden Sie in ihrem Shooting-Ratgeber zur Vorbereitung.

 

 


 

Kleidung bei Familien-, Paar- und Portraitfotografie

 

  • Suchen Sie sich Kleidung aus, in der Sie sich wohlfühlen!
    Ziehen Sie niemals etwas an, das anderen gefällt, aber nicht Ihnen selbst. Ihr Unwohlsein wird man auf den Fotos spüren. Während dem Shooting liegt man manchmal auf dem Boden, läuft durch nasses Gras, springt in die Luft- es sollte also auch so bequem, dass Sie sich problemlos darin bewegen und posen können.

 

  • Schuhe: Heels sehen toll aus! Sind draussen aber nicht praktisch. Immer auch flache & bequeme Ersatzschuhe mitbringen. Die meisten Fotos bilden keine Schuhe ab, sondern eher den Oberkörper, ausser beim laufen oder sitzen.

 

  • Wir machen ein Familien & Gruppenbild – können wir anziehen was wir wollen?
    Bei einer Gruppe sollte die Gemeinsamkeit auf jeden Fall ein gemeinsamer Kleidungsstil sein- casual, sportlich, edel- egal, hauptsache einheitlich. Farben müssen nicht aufeinander abgestimmt sein, aber im Idealfall harmonieren sie oder sind aus einer Farbfamilie. Man kann durchaus auch ähnliche Kleidung tragen, jedoch nicht exakt diesselben, dies wirkt schnell kitschig (nicht alle weisse TShirt zum Beispiel).
    Wählt Farben die gut miteinander harmonieren (Pastellfarben, helle Töne oder dunkle Töne, knallig-bunt oder Erdtöne). Oder dieeselben Farben (weisse und helle Oberteile zu blauen Jeans ) aber unterschiedliche Kleidungsstücke (Bluse, Shirt, Hose, Rock, Kleidchen).

 

  • Sind Accessoires sinnvoll?
    Warum nicht, eine Auswahl an Ketten, Hüten oder Schmuck kann sinnvoll sein. So kann man aus einem Outfit verschiedene Looks herausholen.
    Beispiele: Schals, Schmuck, Brillen, Taschen, Hüte, Hobby-Zubehör, Sportartikel, Dinge die ihre Persönlichkeit ausmachen. Cardigans, Jacken, Pullis zum überziehen.

 

  • Beachte die Jahreszeit & Location (= Umgebung in der fotografiert wird)Diese Faktoren sind nicht zu unterschätzen. Stell dir vor, wie die Menschen in einem Modemagazin angezogen wären würden sie in der gewählten Umgebung spazieren gehen. Die Jahreszeit spielt natürlich eine Rolle. Du sollst nicht frieren beim Shooting und auch nicht schwitzen. Im Winter kann man eine Decke oder einen Schlafsack mitbringen, um sich zwischen den Aufnahmen warm einzupacken.

 

  • Nicht zu grell, nicht zu wild.
    Wilde und komplizierte Muster tun Augen und Kamerachip weh! Kleinteilige, bunte oder chaotische Muster mit vielen Elementen wirken unruhig und verursachen Moire-Fehler auf dem Kamerachip. Das gilt auch für Krawatten. Einfache, einfarbige Basicteile sind immer eine gute Wahl. Je nach Shooting und Typ darf es auch mal richtig bunt sein – solange die Farbkombinationen gut zusammenpassen. Bitte vermeiden Sie Neon. Draußen sind Grüntöne generell nicht so gut, denn sie verschmelzen farblich zu sehr mit einem grünen Hintergrund wie einem Wald, Wiese oder Park. Zu dunkel sollte es auch nicht sein.

 

  • Unterschiedliche Materialien sind immer ein reizvoller Kontrast.
    Spitze, Jeans, Mohair… ein schönes Beispiel wäre ein schlichtes Baumwolltop in weiß, eine Röhrenjeans und ein dezent gefärbter Kuschelschaal mit luftigen Maschen oder ein lässig weit fallender Strickcardigan.

 

  • Keine auffälligen Logos und Schriftzüge.
    Kennen Sie das noch aus den 90ies? Typisch für Kleidung aus der HipHop- oder DJ-Ecke. Vermeiden Sie große Prints und Markenembleme, stark auffällige Logos und Schriften. All diese Dinge lenken ab. Kleine Logos stören dagegen nicht.

 

  • Trends kommen und gehen – Fotos bleiben. Schlichte, zeitlose Kleidung bietet sich an. Jeans kommen zum Beispiel nie aus der Mode.

 

  • Plane rechtzeitig
    Stress vor dem Shooting ist nie gut. Früh ins Bett gehen, Kleidung und Snacks bereitlegen und sich drauf freuen ist bessser! Gerade mit Kindern gerät man oft unter Druck.

 

  • Make-Up
    Gehören Sie zu den Frauen, die sich selten schminken? Etwas Pflegestift oder Gloss auf die Lippen, eine leichte Grundierung für die Haut, Augen tuschen und auf die Wangen etwas Rouge – perfekt! Wenn Sie sich gerne ausgiebig stylen oder für die Fotos verwandeln möchten, könnte man eine Visagistin hinzubuchen oder sich vorab beim Friseur stylen lassen.

 

  • Hände und Füße
    Nicht vergessen, vielleicht macht man ja ein paar Bilder barfuß? Also lieber vorher noch kürzen, pflegen, reinigen.

 

 


 

Das Wichtigste zum Schluß:
Es sind ihre Fotos, ihre Erinnerungen.
Seien sie sie selbst!

(Texte (c) von Marion Krüger, bitte nicht unerlaubt kopieren).

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