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Stuttgart hat ein neues Riesenrad

Habt ihr das Riesenrad in Stuttgart auf dem Schlossplatz vor dem neuen Schloß schon entdeckt? Es wird dort bis Ende des Jahres stehen. Was es damit auf sich hat, könnt ihr in diesem Artikel der Stuttgarter Zeitung nachlesen oder auch hier in diesem Artikel.

Ich konnte es besuchen, im Anschluss an ein Familien-Fotoshooting in der Stuttgarter City. Eigentlich war es uns zu teuer, aber die Kinder strahlten so sehr und waren ganz aufgeregt, als sie das Riesenrad sahen. Sie lieben Riesenräder. Oh du nostalgisches Riesenrad, berühmt seit der Weltausstellung 1839. Ich konnte ihnen die Bitte nicht abschlagen. Zumal, ich liebe Riesenräder ja selbst so sehr. Schnell hatten sie mich überredet und zu unserem Glück war die Schlange gerade kurz. Geduldig warteten sie, bis wir an der Reihe waren und über den Schlossplatz schweben durften.

Stuttgart Schlossplatz Riesenrad 2

Wer mich kennt, weiß, ich liebe den Rummel und ich liebe den Zirkus. Das war schon immer so. Früher habe ich einige Zeit auf Jahrmärkten gearbeitet, als Aushilfe in Fahrgeschäften und mit dem Kinderschminken als Reisegewerbe.

Stuttgart Schlossplatz Riesenrad 3
Glückliche Kinder nach einer 3-rundigen Riesenrad-Fahrt

Letztens habe ich meine Farben wegwerfen müssen. Abgelaufen. Manchmal vermisse ich es, Kinder zu schminken und ihre strahlenden Gesichter zu sehen. Ich kann gut zeichnen und ich war wirklich gut darin, Gesichter zu schminken. Vielleicht eine Idee für einen kommenden Kindergeburtstag?
Das Riesenrad bringt mir ein viele schöne Erinnerungen zurück. Und dazu der Blick auf den Schlossplatz mit Blick auf „mein“ Museum im alten Schloss, meinen früheren geliebten Arbeitsplatz als Assistentin der Museumsfotografie.

Die Wunden, die die Lockdowns bei den Selbstständigen geschlagen haben, sitzen doch noch so tief. Es lässt sich nicht einfach abschütteln, dieses Gefühl der Verzweiflung. Ich kann es immer noch spüren. Ein leuchtendes Rad, ein Symbol der Hoffnung. Natürlich auch ein Symbol für Kommerz, das ist klar.

Es ist eine tolle Aktion der Stadt, es freut mich besonders, dass lange nicht realisierte Ideen wirklich mal umgesetzt werden. Wir könnten als Gesellschaft so viel erreichen, wenn wir mutiger und konsequenter wären in unseren Entscheidungen und mehr guten Ideen eine Chance zu geben. Innovationen zulassen, Dinge ausprobieren.

Ich gestehe, ich vermisse das Oktoberfest auf dem Wasen.

Als Teenager als Aushilfe mit dem Bungee-Jumping-Trampolin, wir reisten von Wien bis nach Norddeutschland.
Später als selbstständige Kinderschminkerin, als Aushilfe beim Kinderkarussell und an der Wurfbude.

Im Grunde genommen hat mich dieses kleine Reisegewerbe erst dazu bewogen, meine erste Digitalkamera zu kaufen, was sich schnell als große Leidenschaft entpuppte.

Ich ging gerne auf den Wasen, mit meiner russischen Lomo-Kamera und experimentierte mit analogen Crossbelichtungen (Sie wurden sogar in einen Sammelband von Lomo abgedruckt) und nachts mit Langzeitbelichtungen. Nirgendwo sonst treffen Kindheitserinnerungen auf Erinnerungen aus der Jugendzeit, mit Bauchtasche und Taschengeld zum Breakdancer. Erinnerungen an die Ausbildungszeit, mit Stativ unterwegs mit lieben Freunden.

Für manche ist das alles viel zu viel Lärm

für mich ist es ein Rausch aus visuellen Eindrücken, Geräuschen und Farben, in den ich eintauchen kann. Das Zischen der Nebelmaschinen, der Geruch gebrannter Mandeln und Zuckerwatte, im Hintergrund die knarrende und pumpende Hydraulik der großen Maschinen, die tiefen Bässe, die Luftballons, der Geruch nach Heu und Pferden, das laute Getöse aufgeregter menschlicher Stimmen aus den Bierzelten, der Bratengeruch, das Gekreische von den Achterbahnen und darin die kühle und manchmal gefährliche Nacht, die herankriecht und alles funkeln und in Neonfarben leuchten lässt. Die leckeren Crepes!
Und, hach, das große Feuerwerk. Als Kind liebte ich die Luftballons aus Helium, die wir auf dem Wasen bekamen und wochenlang Zuhause Freude machten. Das Publikum ändert sich gegen Abend, statt Familien und Senioren torkeln nun Betrunkene durch die Gassen und alles strömt eng gedrängt zum Bahnhof, wenn das große Fest die Pforten schließt. Auf dem Neckar spiegeln sich in der Kurve zum Abschied noch einmal die Lichter, während einen die Bahn ratternd zurück den weiten Weg nach Hause trägt.

Wie ist es mit euch, mögt ihr den Rummel? Vermisst ihr all die kleinen jährlichen Feste, waren sie fester Teil eures Alltages? Liebt ihr es auch, nachts lange zu belichten und das Leuchten in seinen Spuren festzuhalten?

Stuttgart Schlossplatz Riesenrad

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