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Wie sie die ersten 12 Monate ihres Babys fotografieren

Wie sie die ersten 12 Monate ihres Babys fotografieren? Mit langem Atem und guter Vorplanung. Falls ihr zu denjenigen gehört, die bereits am Dokumentieren der Schwangerschaftsmonate großen Spaß hatten, wäre ein 12-Monats-Projekt zur Dokumentation des ersten Babyjahres vielleicht etwas für euch. Ich habe hier ein paar Tipps parat! Ich habe aus meinen 2 Langzeitprojekten einiges gelernt.

Meine Tipps – und was ich bei Baby Nummer zwei anders gemacht habe.

Niemals wieder wächst ein Mensch so schnell und verändert sich so nachhaltig wie in den ersten 12 Lebensmonaten. Man kann förmlich dabei zu sehen, wie das Kind wächst. Jede Mama weiß, wie sich das anfühlt. Man steht am Morgen auf und sieht ein anderes Kind vor sich. Mit der Freude über all die neuen Fähigkeiten stellt sich jedoch auch Wehmut ein. Denn bald wird man kein Baby mehr vor sich haben. Es lohnt sich also, die rasanten Veränderungen zur Erinnerung festzuhalten. Besonders schön lassen sie sich als große Übersicht beim 1. Geburtstag präsentieren oder in einem Babytagebuch zu verarbeiten, eine Tradition, die seit Generationen gepflegt wird.

Rückblick: Langzeitprojekt mit Baby Nummer 1

Wie sie die ersten 12 Monate ihres Babys fotografieren

Die ersten 12 Monate in jeweils 3 Bildern (Klick öffnet eine große Ansicht).

Schon bei meiner ersten Tochter habe ich jeden Monat mit einem Foto festgehalten, jeweils ein Porträt auf einer Decke oder Unterlage mit einer besonderen Bedeutung und Accessoires, die zum Monat passten, als auch als Langzeitprojekt. Monat für Monat, gleiche Decke, von oben fotografiert, auf dem Rücken. Obwohl es großartig geworden ist, stellte sich das Fotografieren mit steigender Mobilität als schwierig heraus. Und wenn es uns zu zweit, als Profifotografen, schon die Schweißperlen auf die Stirn getrieben hat, kann ich es euch nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen, es so zu machen.
Es ist wunderbar sichtbar, wie sie gewachsen ist – aber es war einfach sehr viel Arbeit. Wie sollte ich das nochmal mit 2 Kindern schaffen? Also überlegte ich mir schon in der Schwangerschaft etwas Neues.

Was ich diesmal etwas besser machen wollte:
Ich wollte ein größeres Plüschtier als Referenzobjekt (zur Verdeutlichung des Wachstums) benutzen. Im Rückblick hätte es sogar noch größer sein können. Außerdem war es sehr anstrengend gewesen, von einer Leiter zu fotografieren. Also bestellte ich mir einen Stuhl, der mir gut gefiel, in den ich sie sicher setzen konnte, auch wenn sie größer wurde. Wir suchten uns eine Wand aus und markierten alle Stellen und Einstellungen. Beim Licht wollte ich es diesmal lockerer angehen, einfach schön beleuchten, so wie es eben passte.



Was wird benötigt:

  • Eine Kamera braucht ihr auf jeden Fall. Es sollte am besten immer die Gleiche benutzt werden, damit die Bilder einheitlicher aussehen. Das geht natürlich auch mit dem Smartphone
  • Grundkenntnisse Bildbearbeitung oder im Bedienen einer App oder Software, die das Layout für euch setzt.
  • Hintergrund oder Untergrund, der 12 mal verwendet wird.

Achtet darauf, immer denselben Abstand von eurem süßen Modell einzuhalten, egal ob ihr von oben oder vorne fotografiert – umso einheitlicher die Bilder später aussehen, umso mehr kann man sich auf die Veränderungen des Babys konzentrieren.

Schon in der Schwangerschaft planen: Ihr solltet euch vorher sehr gut überlegen, wie ihr die 12 Monate auf den Bildern darstellen möchtet. Möchtet ihr euer Baby auf eine Decke legen, auf der die 12 Monate aufgedruckt sind? Oder möchtet ihr ihm 12 Bodys mit Zahlen anziehen? Ein Schild aufstellen, Zahlen selbst formen aus Gegenständen oder lieber schlicht und minimalistisch bleiben? Soll das Baby nackig oder angezogen fotografiert werden? Möchtet ihr ein Accessoire verwenden und habt ihr es schon besorgt? Am Ende dieses Artikels findet ihr übrigens einen Link mit Bildbeispielen!

Mein extra besorgtes Zubehör: In meinem Fall war es ein Stuhl (habe ich dafür tatsächlich extra aus England liefern lassen) und ein mit viel Liebe Teddy aus dem Kuscheltier-Lädchen um die Ecke (ich saß dort umringt von Teddys zur Auswahl lange auf dem Boden und habe überlegt). Diese Teddys werden in meiner Region traditionell oft zur Geburt verschenkt, da die Firma aus unserer Region stammt und sie häufig ein Leben lang geschätzt werden. Ihr findet denselben unter dem Namen Theo in 2 verschiedenen Größen hier: (Werbelink) Steiff 23507 – Teddybär Theo 30, beige Bei meinen Kunden ist das Modell Charly immer sehr beliebt(Werbelink): Steiff 012914 Charly Schlenkerteddy 30 braun Bär

Für meine Töchter gab es ein paar Steiff Tierchen zur Geburt. Die Ameisenbär Spieluhr oben auf dem Bild bei unserem ersten Shooting hatte eine ganz besondere Bedeutung für uns. Es war das allererste, was ich für mein Baby in der Schwangerschaft gekauft hatte. Für meine zweite Tochter wollte ich den berühmten ersten Teddybär sehr gerne selbst aussuchen. Er wurde immer nur zum Fotoshooting herausgeholt und kurz vor dem 1. Geburtstag, beim letzten Shooting, feierlich überreicht. Sie hat sofort verstanden, dass er ihr allein gehört und ihn umarmt. Wie waren wir gerührt!

Tipps:

Damit die 12 Bilder später besonders schön und eindrucksvoll zur Geltung kommen, ordnet man sie am besten in einem Bild an. Eigentlich sind es ja 13 Bilder, die man monatlich festhalten könnte, denn Zeit bis zum ersten Geburtstag beginnt mit der Geburt. Ein Neugeborenenbild habe ich dabei nicht mit eingebunden, denn für jedes meiner Kinder habe ich ein großes Neugeborenenfotoshooting gemacht (und machen lassen) und im Krankenhaus bereits fotografiert. Diese Bilder kamen später in ein separates Fotobuch. Ihr könnt also auch mit dem Neugeborenenfoto beginnen und das letzte Bild dann etwas größer machen, so dass es 12 + 1 Bilder werden. Dann wäre das Geburtstagsbild quasi euer Highlight. Ich habe bei Nummer zwei die Bodys entsprechend der Jahreszeit in Farbe und Form angepasst.

  • Immer denselben Abstand zum Motiv verwenden (ggf. notieren oder markieren).
  • Im selben Format, mit dem gleichen Ausschnitt, in chronologischer Reihenfolge, von links nach rechts, von oben nach unten.
  • Übersichtlich wird es, wenn Helligkeit, Lichtrichtung und Aufnahmeort der Gleiche ist.
  • Ein Accessoire wie ein großes Plüschtier dient als Größenreferenz.
  • Accessoires können neue Fähigkeiten oder Meilensteine symbolisieren (Zahnbürste, Stapelbecher, Löffel, Beißring).
  •  Manchmal werdet ihr keine Lust haben oder das Shooting wird sich schwierig gestalten. Durchhalten! Es lohnt sich.
  • Ohne Animation geht es oft nicht – fotografiert zu weit, das ist zudem sicherer, so kann einer immer nah beim Baby bleiben
  • Jahreszeiten, Geschenke und Meilensteine: kleine Hinweise dazu im Bild werden später zu schönen Erinnerungen.
  • Achtung Sicherheit: Babys können jederzeit fallen, aufstehen, weg krabbeln oder herunterkullern. Niemals ohne Sicherung!

Hilfreiches für die geübten Fotografen:

Notiert euch eure Kamera- und Lichteinstellungen, markiert ggf. Böden und Wände mit Klebebändern (oder wasserlöslichen Stiften). Nutzt eure Graukarte! Ihr werdet dankbar dafür sein, wenn ihr die Bilder später editiert. Ich nutze derzeit eine Graukarte von Quenox (Werbelink), mit der ich bisher ganz happy bin: Quenox Graukarte 2-in-1 faltbar für Weißabgleich, Belichtungsmessung und Fokussierung. Eine Alternative dazu wäre die von Lastolite  (Werbelink): Lastolite LL LR1250 Ezybalance Graukarte 30 cm (Aufheller/18%) oder eine einfache Graukarte als Karton oder als Kartonfächer.

 

Unser Ergebnis nach 12 monatlichen Fotoshootings:

Die ersten 12 Monate

Die ersten 12 Monate

Der Hammer, oder? Ich bin so verliebt in diese Zusammenstellung. Zum ersten Geburtstag bestellte ich das Bild als großes Fotoposter, rahmte es ein und stellte es mit auf den Gabentisch, gemeinsam mit einem Meilensteinposter. Danach hängte ich es ins Kinderzimmer der Mädchen, wo wir es jeden Tag mit einem kleinen Lächeln bewundern können. Inzwischen ist die Maus 15 Monate alt, sieht schon wieder ganz anders aus (sie hat inzwischen Ringellocken) und es kommt uns schon so unwirklich vor, dass sie mal wirklich so klein war. Wir sind so dankbar für diese Erinnerungen!

Die ersten 12 Monate

Die ersten 12 Monate

Die ersten 12 Monate

Die ersten 12 Monate


Also, legt einfach los, es lohnt sich. Zugegeben: ich bin Perfektionistin, wenn es um meine Fotos geht. Es muß ja nicht ganz so perfekt sein! Mit einer Foto-App und dem Smartphone lassen sich auch schon süße Ergebnisse erzielen und sogar Designs und Texte auf den Bildern einbinden.

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