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Die 10 besten Tipps für gelungene Outfits bei Familienfotos

Hallo und wie schön, dass ihr da seid! Zu Beginn ein Hinweis dazu, wie und für wen meine Tipps gedacht sind. Bei folgenden Tipps geht es um Outfits bei Fotoshootings, die mit mir als Fotografin gebucht werden. Dieser Artikel richtet sich in erster Linie also an meine (potenziellen) Kunden. Vieles trifft zwar auch allgemein zu, aber Fotografen können durchaus unterschiedliche Auffassungen von idealen Outfits für ihre Shootings haben. Denn jeder nutzt eine andere Ausrüstung, Technik und hat eigene Vorstellungen. Einige Fotografen stellen ihren Kunden zum Beispiel eigens eine Garderobe zur Verfügung, aus der sie Kleidung auswählen. Diese Kleidungsstücke passen dann perfekt zum Stil des Fotografen. Aus der Perspektive von Fotografen ist dies ein absoluter Traum! Alles passt so zusammen, wie es der Fotograf am liebsten hat, So etwas ist schon schön, vergleichbar mit der Arbeit mit Fotomodels, die einem mit tollen Posen viel Arbeit abnehmen.

Come as you are

Ich bin aber nicht diese Art von Fotograf und meine Kunden sind meistens keine Models. Natürliche Familienfotografie bedeutet für mich etwas anderes. Ich bevorzuge bei meiner Arbeit den Ansatz eines authentischeren Stils. Meine Kunden kommen in ihrer eigenen Kleidung. Das bedeutet aber keineswegs, dass ihr euch für eure Fotos nicht extra fein machen sollt und wahllos etwas aus dem Kleiderschrank zieht. Nein, ganz im Gegenteil. Die Kleidung ist immer von Bedeutung für die Bilder. Bis zu welchem Maß ihr euch fein herausputzen möchtet und wie wichtig es euch ist, neue Sachen für das Shooting einzukaufen, bleibt dabei ganz euren Wünschen und Vorstellungen überlassen. Ganz ehrlich: Ich liebe alle, wirklich alle meine Kunden, so unterschiedlich wie sie sind. In feinen Hemden und edlen Kleidchen genauso wie in Cargohose und bequemen Jeans.

Familienfotografie Esslingen MarionHassold
Im Spätherbst wird es kuschlig – mit Strick, Leder, Karos und weichen Pullovern, die Farben oft dunkler, warme Töne herrschen vor.

Kleidung hat eine große Auswirkung auf den Look der späteren Fotos!

Die Planung eurer Outfits hat einen wesentlichen Einfluss auf das spätere Endergebnis. Sie trägt neben euren gezeigten Emotionen und der Umgebung die Gesamtstimmung, den „Mood“ eures Fotoshootings. Sie unterstreicht euren Stil und eure Persönlichkeit, betont euren individuellen Charakter als Familie. Auch wenn alle Familienmitglieder unterschiedlich sind – meiner Erfahrung nach hat jede Familie für sich eine eigene Ausstrahlung. Manche Familien sind zurückhaltend, ruhig und leise, andere quirlig, wild und aktiv. Es ist großartig, wenn dies auf den Bildern sichtbar zum Ausdruck kommen darf! Das sind für mich die echten, authentischen Erinnerungen. Besonders im Freien kann Kleidung die Umgebung in den Hintergrund treten lassen oder sanft in ihr aufgehen und mit ihr verschmelzen (denkt an den Herbst mit seinen warmen Farben).

Babybauchfoto im Grünen
Aufeinander abgestimmte Outfits: Schöne Kontraste durch die Textur der groben Strickjacke, sanfte warme Farben.

Unpassende Kleidung kann dagegen auf den Betrachter irritierend und unruhig wirken. Sie lenkt ab, stört die eigentliche Bildaussage.

Das Aussuchen von passender Kleidung kann zur Herausforderung werden.

Nicht jeder Familie ist Mode wichtig und viele meiner Kunden sind bodenständig und praktisch veranlagt. Beim Ankleiden vor allem der Kinder im Alltag ist die optische Wirkung auf Fotos schließlich nebensächlich. Das Aussuchen von passender Kleidung kann dann gerade bei vielen Kindern vor dem Shooting zur Herausforderung werden. Fühlt ihr euch etwas hilflos und leicht überfordert? Das ist vollkommen ok! Mit den folgenden Tipps wird alles einfacher, versprochen. Alles ist erlernbar und Hilfestellung gehört zu meinem Service. Und gerne helfe ich euch persönlich, wenn ihr eine Beratung möchtet. Dank Anwendungen wie WhatsApp, ist das Austauschen von Bildern möglicher Outfits heutzutage ganz einfach geworden.

WEB NeugeborenenfotosDE 0823
Weiße Baumwoll-Kleidchen und wild und ausgelassen barfuß tanzen in der Abendsonne – ich liebe es einfach. Die meisten Kinder auch, es soll euch Spaß machen!

Hier kommen meine 10 besten Tipps für Outfits bei Familienfotos

  • Tipp 1: Rechtzeitig planen!
    Mit genug Vorlauf könnt ihr noch entspannt etwas einkaufen. Ihr könnt dann in Ruhe die Outfits für die ganze Familie zusammenstellen und zusätzlich Ersatz- und Wechselkleidung bereitlegen. Falls ihr vor dem Shooting einkaufen möchtet, habe ich unten ein paar Shops für euch gesammelt, wo ihr besondere Outfits finden könnt. Bei Fotoshootings ist es gerade bei Kindern wichtig, dass die Kleidung passt, also nicht zu groß ist. Wir Eltern bestellen gerne mal eine Größe größer, damit die Kleidung länger passt, bequem sitzt und das Kind hineinwachsen kann. Bestellt rechtzeitig, falls ihr nach der Anprobe weitere Größen nachbestellen müsst. Mit kleinen Kindern und Babys ist ein Set Wechselkleidung immer eine gute Idee, dazu kommen noch Dinge wie die Wickeltasche, Decken, Spielzeug, Snacks. In meiner Angebotsbroschüre 2021 findet ihr auf der letzten Seite eine praktische Checkliste zum Abhaken, die euch das Leben beim Packen leichter macht! Rechtzeitige Planung ist einfach das A und O! Nichts ist schlimmer als Stress am Abend oder noch am Morgen vor dem Fotoshooting. Tränen und Wutanfälle sind mit Stress vorprogrammiert. Macht euch bitte keinen Druck.
  • Tipp 2: Kleidung passend zur Jahreszeit
    Beachtet die Temperaturen am Tag des Shootings. Denkt im Sommer an den Sonnenschutz, Zeckenschutz und ggf. an Kopfbedeckungen. Wir fotografieren meist im Schatten. Im Herbst, früh am Morgen und im Winter ist ein warmer Tee im Gepäck eine gute Idee und der altbewährte Zwiebellook. Wird es wärmer als gedacht, kann man Jacken und Pullover immer noch ausziehen. Die Kinder sollten auf gar keinen Fall frieren oder schwitzen! Im Winter bei Schnee kann eine Decke oder Schlafsack zum mitgebracht werden, um sich zwischen den Aufnahmen warm einzupacken. Ein Regenschirm kann vor starkem Schneefall schützen. Die Jahreszeit spielt auch optisch immer eine Rolle. Im Frühling dominieren Pastellfarben, im Sommer bunte, intensive Farbtöne, Maxikleider und Shorts und der Herbst und der Winter sind die Jahreszeiten für (Kunst)Fell, (Kunst)Leder, Kuschelstrick, weiche Boots und Karomuster.
  • Tipp 3: Die Bedeutung von Farbe und Umgebung
    Oh ja, über das Thema Farben und Kleidung könnte man Bücher schreiben (habe ich getan mit Babys und Bellys). Farben können sich mit einem spannenden Kontrast vom Hintergrund, also bei mir meist der Natur, abheben. Sie können sich auch zurückhalten und in der Umgebung aufgehen. Ein Beispiel für einen schönen Farbkontrast ist ein tiefes dunkles sattes Dunkelrot oder auch ein sanfteres Rosa, ein schöner Komplementärkontrast zu einer grünen Umgebung mit Gras, Wiesen und Bäumen. Weiß dagegen hebt sich zwar gut ab, kann aber in sonnigen Bereichen überstrahlen oder, vor allem bei Kunstfaser, Farbstiche der Umgebung aufnehmen. Ich liebe dennoch weiße Baumwollkleidung auf Fotos. Einfache, einfarbige Basisteile(Basics) sind meiner Meinung nach immer eine gute Wahl. Je nach Shooting und Typ darf es auch mal bunt sein so lange die Farbkombinationen gut zusammenpassen. Aber bitte verzichtet auf Neonfarben. Diese können den Sensor der Kamera irritieren und lenken optisch zu sehr ab. Grüntöne finde ich in bei Aufnahmen in Wiesen nicht so gut, denn sie verschmelzen farblich mit dem Hintergrund. Vor einer Landschaft mit Rottönen kann ein dunkelgrünes Kleid aber auch großartig wirken. Ausgetrocknete gelbe Felder und Sand bietet einen schönen Kontrast zu Blau- und Cyantönen. Ein Farbkreis ist eine tolle Hilfe. Farben, die sich auf dem Kreis gegenüber liegen, sind Komplementäre Farben und erzeugen einen spannenden Farbkontrast und eine harmonische Wirkung. Ihr könnt Kontraste zur Umgebung wählen oder innerhalb eurer Familienoutfits. Violett, Blau und Gelb passen zusammen, Rot und Grün, Rosa und Hellgrün, und alle Pastellfarben zueinander. Intuitiv wählen wir Farben für uns selbst, die zu unserem Typ passen. Bleibt bei euren Lieblingsfarben. Konzentriert euch auf maximal 2-3 Farben für alle Kleidungsstücke. Zum Beispiel helle Jeans, Weiß, Altrosa und Beigetöne. So tragen alle unterschiedliche Kleidungsstücke in unterschiedlichen Farben (Hose, Kleid, Röcke, Shorts, Strampler), aber das Gesamtbild bleibt dennoch harmonisch und einheitlich. Hier findet ihr einen Farbkreis und ein paar Infos über die Farbenlehre.
  • Tipp 4: Helle oder dunkle Kleidung?
    Ob hell oder in dunkel hängt in erster Linie vom Geschmack des Fotografen und Kunden ab. Daneben spielen die Location (der Aufnahmeort), die geplante Ausleuchtung und spätere Bildbearbeitung eine Rolle. Ich ziehe helle Kleidung vor, da diese sich deutlicher von einem dunklen Hintergrund abhebt und den Bildern eine gewisse Leichtigkeit und Sanftheit verleiht. Das passt einfach zu meiner Art der Fotografie. Dunkle intensive Farbtöne können aber auch einen tollen Kontrast zum Hintergrund bilden und sich bei Gegenlicht, also Bildern in den frühen Morgen- oder späten Abendstunden, als besonders schön erweisen. Weniger gut geeignet finde ich schwarze Hosen (Ausnahme Leggins unter langen Tops), dunkelblaue und dunkle grüne Farben (Ausnahme: Khaki, Erdtöne oder Kleider in Naturtönen und aus Naturmaterialien wie Leinen). Meistens haben kleine Jungs viele Kleidungsstücke in genau diesen eher dunklen Farben im Kleiderschrank. Macht ja auch Sinn – Helles bekommt sehr schnell Flecken und kann nicht mit in die Buntwäsche. Je nach Umgebung können Schwarz, Dunkelgrün und Dunkelblau auch großartig aussehen. Vielleicht lohnt es sich doch, noch etwas einzukaufen? Helle Farben finde ich bei Kindern besonders als Oberbekleidung auf Fotos freundlicher und fröhlicher. Meistens heben sich helle Töne also besser vom Hintergrund ab und bilden keinen zu starken Kontrast mit der Umgebung und dem Gesicht. Doch auch helle Kleidung, besonders reines Weiß, kann zum Problem werden. Nämlich dann, wenn es draußen sehr grell und hell ist. Es kann mit einem hellen Hintergrund verschmelzen, das Licht zu hell nach oben ins Gesicht reflektieren (unvorteilhaft, besonders bei Menschen mit Neigung zu einem Doppelkinn) und Farbstiche aus der Umgebung aufnehmen. Vermeidet weiße Oberteile, wenn ihr ein Doppelkinn kaschieren möchtet. Um alles andere kümmere ich mich dann für euch beim Shooting!
  • Tipp 5: Zeitlosigkeit schlägt Modetrends
    Eure Bilder sollen euch noch in vielen Jahren gefallen, besonders wenn sie an der Wand hängen. Manchmal überdauern Bilder sogar mehrere Generationen. Wäre es nicht schön, wenn die Bilder trotzdem nie altmodisch wirken? Mode und Trends spielen bei Bildern, die als Erinnerung dienen, keine große Rolle. Eine Ausnahme: ihr liebt das Spiel mit der Mode und seid ein echtes Fashion-Victim. Dann spiegelt es Eure Persönlichkeit. Ich finde Zeitlosigkeit wichtig. Doch was ist damit gemeint? Ich gebe euch jetzt ein witziges Beispiel dafür, wie es nicht sein sollte. Vielleicht kennt Ihr ja die lustige Seite Akwardfamilyfotos? Falls nicht, schaut euch die Bilder an. Nehmt es mit Humor, es natürlich sind trotzdem wertvolle Erinnerungen für die Familien. Denkt an Eure eigenen Kinderfotos, die Eurer Eltern aus den 70ern, 80ern und 90ern. Was damals angesagt, war, ist heute eher cringy. Ich ziehe daher schlichte Basics und schlichte Kleidung allzu modischer vor. Einfache, puristische Kleidung hat noch weitere Vorteile: durch die Konzentration auf das Wesentliche (euch) tretet Ihr als Personen mehr in den Vordergrund. Andererseits hat es auch seinen Reiz und Charme, Zeitgeschehen und die aktuelle Mode in einem Bild zu erkennen. Das ist ja per se gar nichts Schlechtes. Meine Meinung ist eine Anregung, die euch anleiten kann, aber nicht muss.
  • Tipp 6: Muster, Aufdrucke und Strukturen mit Bedacht wählen
    Muster können einen bei der Bildbearbeitung in den Wahnsinn treiben. Kleinteilige, bunte oder chaotische Muster mit vielen Elementen wirken eher unruhig und verursachen Moiré-Fehler und Irritation. Das Moiré-Risiko gilt besonders für Muster auf Krawatten. Auch groß und leuchtend aufgedruckte Schriften, Mottos oder besonders dominante Markennamen können das Gesamtbild stören und ablenken. Grundsätzlich spricht aber nichts gegen Muster! Ihr könnt mir ein Foto von Eurer gemusterten Kleidung zusenden (WhatsApp) dann kann ich diese für euch einordnen. Oft wirkt es optisch besser, nur ein Kleidungsstück mit einem Muster zu wählen und nicht mehrere zu kombinieren. Die Oberflächen-Strukturen und die Haptik von Kleidungsstücken ist fast genauso wichtig wie die Farbe, ganz besonders bei Babyfotos (Decken und Tücher). Naturmaterialien wie Baumwolle, Baumwoll-Musselin und Leinen fangen das Licht auf eine wunderschöne warme Art ein. Synthetikfasern glänzen und schimmern stark, können Farbstiche bekommen und wirken künstlich. Wählt bevorzugt Kleidung aus natürlichen Materialien mit unterschiedlichen Oberflächen, rau und weich, grob und fein. Ein Beispiel für eine schöne Kombination an verschiedenen Strukturen wäre ein schlichtes Feinstrick-Baumwolltop(Mischgewebe) in Weiß, grau oder beige, eine Röhrenjeans und ein Kuschelschaal oder eine lässige weite Strickjacke mit luftigen groben Strickmaschen. Oder ein Leinenkleid kombiniert mit Lederboots oder Ledersandalen und einer langen Kette oder einem Filz- oder Strohhut. Werft mal einen Blick auf mein Pinterestboard. Da wird es anhand vieler Beispiele verständlicher.
  • Tipp 7: Kleidungsstücke wählen und Outfits verschiedener Familienmitglieder aufeinander abstimmen
    Nicht alle Beteiligten müssen dieselben Materialien und Farben tragen. Das kann manchmal künstlich und übertrieben wirken und es muss wird auch nicht jedem in der Gruppe gleich gut stehen. Wählt stattdessen Farben, die gut miteinander harmonieren (alle in Pastellfarben, all eher helle oder dunkle Töne, alle intensive Farben oder sanft abgetönte). Oder dieselben Farben (früher war oben weiß, unten Jeans total angesagt) aber unterschiedliche Kleidungsstücke (Bluse, Shirt, Hose, Rock, Kleidchen). Bitte bleibt aber bei einem Stil, zum Beispiel alle festlich oder alle in Freizeitkleidung. So ist keiner over- oder underdressed. Werft auch dazu einen Blick auf mein Pinterestboard.
  • Tipp 8: Sorgt für Abwechslung mit Accessoires
    Mit Accessoires kann man bei einem Outfitwechsel Akzente setzen und für mehr Abwechslung in den Bildern sorgen. Im Sommer finde ich Hüte toll oder eine langen Kette (über dem Babybauch zum Beispiel). Auch eine Stola oder leichte Westen und luftigen Strickjacken sind schnell übergeworfen. Bedenkt bei Schmuck, dass sehr kleine Kinder und Babys davon abgelenkt werden können, wenn sie beginnen, damit zu spielen. Im Herbst und Winter bringen Schals, verschiedene Cardigans, Jacken und Pullis zum Überziehen Abwechslung und sorgen für einen kuschligen Look.
    Stimmt Euren Schmuck auf Eure Kleidung ab (einheitlich entweder Gold oder Silber). Vermeidet große Uhren und Haargummis an den Handgelenken (außer, Ihr möchtet die Uhren im Bild sehen) und zieht sie vor dem Shooting ab, damit es keine Druckstellen gibt. Auch Geldbeutel, Schlüsselbund und Handys in den Taschen (meist der Männer) erzeugen Beulen in den Hosen.
    Habt Ihr ein Haustier? Haustiere sind natürlich viel mehr als nur ein Accessoire! Ihr dürft sehr gerne Euren Hund mitbringen (oder Eure Katze, wenn sie das gewohnt ist) und in das Shooting einbinden. Schließlich gehören unsere Haustiere auch zur Familie. Wenn ich euch Zuhause für eine Alltagsdoku besuche, können Haustiere immer ins Shooting integriert werden.
    Auch Eure Hobbys, ein besonderer Ort oder bestimmte Gegenstände können ein individuelles Accessoire sein.

    Quicktipp – Ideen für modische Accessoires: Decken und gesteppte Quilts (zum darauf sitzen oder spielen), Oberteile mit Strukturen wie groben luftigen Strick oder leicht durchsichtige mit Spitze besetzte Tuniken und Jäckchen, Haarbänder und romantische Blumenkränze im Sommer (auf Etsy gibt es tolle Shops, fragt mich danach), sommerliche breitkrempige Hüte, Beaniemützen und dicke grobgestrickte Schals in Herbst und Winter.
  • Tipp 9: Hände, Füße und Schuhwerk
    Hände werden auf den Fotos immer zu sehen sein und bei vielen Aufnahmen aus der Nähe. Prüft vor dem Shooting, ob die Hände aller Familienmitglieder gepflegt aussehen. Häufig passiert genau vor dem Shooting ein kleiner Unfall, eine Schnittwunde muss mit einem Pflaster versorgt werden. Macht euch dann nicht verrückt. Dann ist es eben so. Ich fotografiere mit euch im Freien und bis auf bei Bildern im Sitzen oder als laufende Gruppe spielen die Schuhe eher eine untergeordnete Nebenrolle. Wir laufen oft Querfeld ein, in Wiesen und an Waldrändern sind geschlossene wetterfeste Schuhe eine gute Idee. Optisch zur Kleidung passende Schuhe sind immer ein großes Plus. Ich kaufe meinen Kindern immer bequeme und trittsichere Schuhe. Ich müsste für ein Shooting schöne zu Kleidchen passende Sandalen einkaufen. Denkt gerade bei Kleidern auch bei den Kleinen rechtzeitig an passende Schuhe. Wenn es bereits schön warm draußen ist, wirken nackte Füße natürlich und entspannt, besonders beim Kuscheln auf einer Decke. Ich liebe barfüßige Fotos. Ihr solltet also daran denken, die Füße aller Familienmitglieder vorzubereiten und nach euren Vorstellungen zu pflegen, damit euch das Ausziehen der Socken nicht unangenehm wird. Wenn ihr euch vor nackten Füssen ekelt, sagt es mir bitte. Es sind eure Fotos. Übrigens, witzige Anekdote: bei uns Schwaben werden die Beine häufig auch als Füße bezeichnet. Gerade mir passiert dies offenbar oft, lasst euch von mir nicht durcheinanderbringen.
    Thema High Heels: Mögt ihr eure hohen Schuhe und könnt ihr euch Fotos ohne sie nicht vorstellen? Schuhe mit hohen Absätzen sehen toll aus, sie machen eine schöne Körperhaltung und geben ein gutes Gefühl! Sind allerdings im Freien im oft noch nassen Gras schnell durchnässt und es besteht Stolper- und Sturzgefahr (besonders mit Babybauch nicht ohne). Ihr könnt sie einfach kurz vor dem Foto anziehen! Daher trotzdem immer flache & bequeme (wetterfeste) Schuhe mitbringen.
  • Tipp 10: Make-up und Frisur
    1,2 Tage oder direkt vor dem Shooting zum Friseur ist eine gute Idee (macht diesen Termin zeitnah aus, momentan braucht man in meiner Stadt einen Schnelltest vom Testzentrum für den Friseur). Ihr könnt eine Visagistin für Euer Make-up beim Friseur buchen oder euch selbst schminken. Wenn Ihr der Typ seid, der meist ohne Make-up aus dem Haus geht, reicht auch ein dezenter Lippenstift oder Gloss auf die Lippen, ein leichtes Make-up für die Haut, Augen tuschen und auf die Wangen kommt etwas Rouge – perfekt!
  • Tipp 10: Habt einfach Spaß, genießt Euren Moment.
    Tolle Bilder entstehen nicht durch tolle Kleidung, sondern durch Ungezwungenheit, Freude und echte Emotionen. Zieht euch nichts etwas an, das anderen gefällt, aber nicht euch selbst. Das wird man auf den Fotos ansehen und es wird euch später vielleicht stören. Während eines Shootings mit Kindern im Freien liegt man manchmal auf dem Boden, läuft durch nasses Gras, springt in die Luft- es sollte also bequem sein. Ihr solltet euch darin bewegen und Posen können. Es muss ja nicht gleich der alte Lieblingspulli mit bereits geflickten Stellen sein (oder vielleicht doch?)- aber eine bequeme, locker sitzende Hose ist eine gute Idee.
Babybauchfotografie Esslingen Stuttgart MarionHassold
Babybauchshooting in Esslingen am Neckar

Blau und Weiß sind die sorgsam aufeinander abgestimmten Farben dieses Shootings. Ein schlichtes Basicshirt bei der werdenden Mama, ein Sommerkleidchen bei der Tochter, Hemden bei Sohn und Ehemann, Langarm und Kurzarm, kurze und lange Hosen. Freizeitstil. Die Outfits unterscheiden sich, aber das Gesamtbild ist dennoch harmonisch. Diese Familie strahlte Gelassenheit, Natürlichkeit und Freude aus. Wir machten auf diesem langen Spaziergang an vielen Stellen noch Geschwisterbilder, Einzelporträts, Babybauchfotos und liebevolle Bilder mit nacktem Babybauch, das Shirt ließ sich leicht hochschieben und die Kinder konnten den Bauch dann streicheln und sich ankuscheln.

Mein Board zum Thema Outfit und Kleidung bei Familienfotos für euch auf Pinterest:

Überlegt euch vor einem Fotoshooting, was euch dabei wichtig ist. Für wenn sind die Fotos gedacht sind, wie möchtet ihr sie nutzen? Als Geschenk für die Familie oder für euch selbst? Möchtet ihr ein Album oder lieber ausgewählte Bilder in Rahmen aufstellen? Möchtet ihr einen bestimmten Lebensabschnitt festhalten? Was genau ist euch dabei wichtig, was soll auf den Bildern dargestellt werden? Kommuniziert dies alles unbedingt mit eurer Fotografin. Je genauer die Vorstellungen, je besser kann sie auf eure Wünsche eingehen.

Geht locker und entspannt an das Shooting heran, schraubt eure Erwartungen herunter und nehmt bitte alles mit Humor. Ich verurteile euch ganz sicher für gar nichts und bringe immer viel Geduld mit. Das ist selbstverständlich. Wir Fotografen/innen sind grundsätzlich alle offen und tolerant. Ihr müsst mir nicht beweisen, wie gut erzogen eure Kinder sind. Denn in Gedanken bin ich nur dabei, wie ich für euch die besten Bilder machen kann, wo das schönste Licht ist oder der nächste Hintergrund. Jede Familie ist anders und genau dieser Aspekt macht mir an meiner Arbeit ja solche Freude.


Onlineshops für Kindermode

Bestellt rechtzeitig, falls ihr nach der Anprobe weitere Größen nachbestellen müsst oder wählt mehrere Größen zur Anprobe aus. Das ist nachhaltiger, als viele Bestellungen aufgrund falscher Größen. Wenn ihr für alle in einem Shop bestellt, könnt ihr möglicherweise mit Hilfe von Kollektionen einfacher farblich und stilistisch passende Outfits zusammenstellen. Lasst euch gerne von meinen Links inspirieren. Wenn ihr einen Lieblingsshop habt, denn ich noch nicht kenne, schreibt es mir bitte!

Second Hand

Falls ihr schon genau wisst, was ihr sucht: Vieles findet ihr inzwischen gebraucht bei Vinted (das ist mein Empfehlungslink für euch), eine meiner Lieblingsseiten (ehemals Mamikreisel und Kleiderkreisel). Ich bin ein großer Fan von Vinted, habe bisher fast nur gute Erfahrungen gemacht. Gerade bei KInder-Kleidern und Accessoires lohnt sich ein Gebrauchtkauf.

Für die Kinder (und natürlich auch die Eltern)

H&M

Mein H&M Member Link, falls ihr noch kein Mitglied seid.
H&M kennt sicher jeder. Hier finde ich insbesondere die Babysachen richtig schön und auch bei den älteren Jungs und Mädchen ist ab und zu etwas Schönes dabei. Bei Erwachsenen fallen die Sachen manchmal 1-2 Größen kleiner aus. Achtet auf die Bewertungen, finde ich sehr hilfreich! Während Aktionen können manche Größen schnell weg sein.

ZARA

Die spanische Marke hat schöne Kleidung für Kinder im Angebot, mit natürlichen Farben und Materialien. Die Schnitte finde ich etwas speziell, sehr edgy. Europäische Marken wie Zara fallen oft etwas kleiner aus als Deutsche.

Mayoral

Spanische Kindermode, schöne Basics, ein sehr übersichtlicher Shop, schöne Schnitte.

La Coqueta

Spanische Kindermode, klassische, elegante Outfits für Feste und besondere Gelegenheiten, angelehnt an die Kleidung des Adels und des Königshauses (und teilweise auch Lieferant). Meine spanische Oma hätte diese Sachen sicher geliebt. Achtung, Auslandsbestellung.

Vertbaudet
Französische Mode, fällt oft etwa eine Größe kleiner aus. Schöne Pastellfarben, modische Schnitte.

Boden, bzw. Mini Boden

Britische Mode, schöne Stricksachen. Ländlicher, bodenständiger, sehr konservativer klassischer Look. Gute, langlebige Qualität. Hier finden auch Mamas Basics wie Kaschmirpullover und schlichte, elegante Kleider, auch in Tall und Petite.

Next

Einer meiner Lieblingsshops, für Frauen gibt es Petite und Tall. Fällt bei uns größengerecht aus. Ich kaufe hier meistens Kinderkleidung. Leider sind viele Sachen schnell ausverkauft, manchmal wird aber nachgefüllt.
Hier gibt es auch schöne, klassische Sachen und tolle Basics für Männer, auch für stabile und große Männer!
Neben der Eigenmarke findet sich hier auch Markenkleidung.

Etsy: Handarbeit und Unikate

Kostüme, Fancy Tüllröcke, besondere Accessoires: auf Etsys bieten kleine Unternehmen ihre handgemachten Ware an. Aber Achtung, auch hier gibt es Chinaware zum teuren Preis. Achtet einfach auf die Bewertungen. Ich habe selbst einen Etsyshop und schon sehr viel hier bestellt. Frühere DaWanda Shops sind manchmal noch hier zu finden.

Wenn es etwas mehr kosten darf: Es gibt noch unzählige kleine Onlineshops in Deutschland mit ausgewählter und ausgesuchter wundervoller Kindermode aus der ganzen EU. Viele dieser Marken sind sonst nur im Ausland zu bekommen. Lasst mir gerne in den Kommentaren eure Empfehlungen und Erfahrungen da!

Onlineshops für tolle Maxiröcke und Basics

Wenn ihr kleiner als 1,65 m seid und gerne ein Maxikleid möchtet, findet ihr bei vielen Shops Petite Größen.

Anthropologie

Hier finden gerade wir Mamas ganz ausgefallene und edle Maxikleider. Traum!

Urban Outfitters

Sportliche, jugendliche edgy Mode.

About You

Viel Markenkleidung, manchmal in exklusiven Farben.

ASOS

Gerade für sehr große und kleine Frauen gibt es hier im Bereich Kleider Tall und Petite Größen und auch Plus-Size. Find ich klasse. Mit Kleidergrößen jenseits von XL ist es oft mühsam, einzukaufen. Ich hatte lange Zeit 46 bis 50, heut 38 und kenne es.

Zalando

hat nicht mehr nur Schuhe, sondern auch Kosmetik, Accessoires, Markenkleidung. Ich mag die Übersichtlichkeit des Shops.

https://www.freepeople.com/ (US Shop)

Free People hat unter anderem außergewöhnlich schöne Maxikleider, die sehr weit fallen. Vieles passt optisch zum Boho Gipsy Trend mit Paisly Mustern und lässig weiten Schnitten. Bei dieser Marke mag ich die verwendeten Materialien, aber oftmals fallen die Sachen sehr weit aus. Free People findet ihr auch bei Zalando, sodass ihr die Modelle vielleicht auch in der EU finden könnt.

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Marion Hassold ist Teilnehmer des Amazon-Partnerprogramm, das zur Bereitstellung eines Mediums für Webseiten konzipiert wurde, mittels dessen durch die Platzierung von Partner-Links zu neugeborenenfotos.de (Amazon.co.uk / Amazon.de / Amazon.fr / Amazon.it / it. / Amazon.es ) Entgelte verdient werden können.

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